Das Orchester
Die Akademische Philharmonie Heidelberg ist ein universitätsnahes Orchester, das sich aus ehemaligen Mitgliedern
des Großen Orchesters des Collegium Musicum der Universität Heidelberg zusammensetzt. Die über 70 Mitspieler des Ensembles
aus allen Fakultäten der Universität können auf eine Reihe von ausgezeichneten Konzerten zurückblicken und brachten
zahlreiche Sinfonien sowie Werke von Beethoven, Brahms, Debussy, Dvorák, Bruckner,
Liszt, Rachmaninoff, Rossini, Mahler, Mozart, Rihm, Sibelius, Schostakowitsch, Strauss, Tschaikowsky und Wagner zur
Aufführung. Außerdem gaben die Aufführungen Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit renommierten Solisten wie Nachum Erlich
(Professor an der Musikhochschule Karlsruhe), Konstantin Heidrich (Cellist des Fauré Quartetts) und Edward Vanderspar (erste Viola des London Symphony
Orchestra). 2006 war das Orchester in den polnischen Städten Krakau und Kattowitz als kultureller Botschafter der
Universität Heidelberg zu Gast. Im Juli 2009 folgt das Orchester einer Einladung der 49. Bad Hersfelder Festspiele und
wird dort neben einem sinfonischen Programm auch Dvoraks monumentales Stabat Mater zusammen mit dem Konzertchor Darmstadt musizieren.
Mit der Neubesetzung der Stelle des Universitätsmusikdirektors im Frühjahr 2006 und nach gescheiterten Verhandlungen
wurde eine zeitweilige organisatorische
Ausgründung des Großen Orchesters des Collegium Musicum aus den Strukturen der Universität
leider unumgänglich. Aus diesem Grund folgte am 07. Juni 2006 die Gründung der Akademischen Philharmonie Heidelberg e.V..
Das Orchester ist jedoch nach wie vor bestrebt, in die Ruperto Carola zurückzukehren,
um wieder am musikalischen Leben der Universität Heidelberg teilzunehmen.
Seit April 2007 wird die Akademische Philharmonie Heidelberg von Wolfgang Seeliger geleitet, der als erfahrener Dirigent
in der Gründungphase des Orchesters wichtige Aufbauarbeit geleistet hat. Mit ihm hat die Akademische Philharmonie in den
letzten Jahren große Erfolge, wie zuletzt die Konzerte mit Cornelius Meister im Januar 2009, gefeiert und sich fest im Heidelberger
Musikleben etabliert. Ab dem Herbst 2009 möchte sich das Orchester neu orientieren und in einem flexiblen Modell weitere
Dirigenten kennenlernen. Insbesondere soll jungen, aufstrebenden Nachwuchskünstlern die Möglichkeit geboten werden, mit einem
großen Sinfonieorchester auf hohem Niveau sinfonische Programme zu erarbeiten. Wolfgang Seeliger wird daher nach dem
Sommersemester 2009 in beiderseitigem Einvernehmen aus der aktiven Orchesterarbeit ausscheiden. Er wird der Akademischen
Philharmonie auch in Zukunft freundschaftlich verbunden bleiben. In Anerkennung seiner Leistungen in der Gründungsphase des
Orchesters wird Wolfgang Seeliger weiterhin den Titel "Künstlerischer Leiter" führen.
